Aug 14 2011
Hund waschen
Wir gehören sicher nicht zu den Hundebesitzern, die ihre Lieben alle zwei Tage waschen, weil sie dann wohlig riechen und wuschelig aussehen. Schließlich sind wir der Überzeugung, dass die Bäder unserer Hunde im Fluss reichen und dass der schnelle Fellwechsel der kurzhaarigen Dalmis dem Schmutz ohnehin keine Chance gibt.
Allerdings haben wir ja nicht nur Dalmatiner, sondern auch noch etwas kleines schwarzes. Auch hier sehen wir von regelmäßigen Waschaktionen ab.
Die Ausnahme-Wäsche
Allerdings gibt es eine Ausnahme, nämlich immer dann, wenn sich ein Hund in totem Getier wälzt. Dalamatiner-Dame Fini und der kleine schwarze Chico lieben diesen Weg, sich zu parfümieren.
Ich liebe das gar nicht.
Heute war es wieder so weit: Wir waren rund acht Kilometer weit entspannt joggen, da biegt schon Fini zum Ufer des Main-Donau-Kanal ab. Da liegen öfters tote Fische.
Fini konnte ich noch abrufen, sie ist brav weiter. Bienchen war dann auch noch an der Stelle, aber bei ihr weiß ich, dass sie sich nicht wälzt.
Dann kam Chico.
Und er hat sich gewälzt. Igitt.
Ich möchte nicht mehr genau wissen, in was er sich da parfümiert hat. Der kleine Hund roch bestialisch. Er stank widerlich. Ich habe ihn erst einmal im Kanal ein klein wenig abgewaschen. Das hatte das Resultat, dass meine Hände auch ein wenig den Geruch aufgenommen haben. So soll es ja auch sein im Rudel: den wohligen Geruch weiter verbreiten, damit alle merken: wir stinken zusammen.
Das Vollbad
Daheim angekommen habe ich Chico direkt durch das Haus auf die Terrasse verfrachtet dort geduscht und dreimal eingeseift. Ok, das einseifen übernahm Franzi – ich musste ja dringend ein Foto machen.
Chico fand das gar nicht lustig. Aber wer stinken kann, muss auch das Waschen vertragen. So oft kommt es ja nicht vor, zumindest, so lange sich Chico nicht wieder in etwas Verwesendem wälzt.





