Archiv für die Kategorie 'Erziehung'

Sep 25 2007

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martin_goldmann

Bienchen sitzt am Straßenrand

Bevor wir über die Straße gehen, lasse ich beide Hunde in der Regel absitzen. Dann schaue ich, ob alles frei ist und gehe mit den beiden los.

Nelson macht schon seit einer ganzen Weile automatisch Sitz, wenn ich an der Bordsteinkante stehen bleibe. Dafür gibt es auch oft einen Klick und ein Leckerli. Auch Bienchen bekommt den Klick (optisch natürlich), sobald sie sitzt.

Bislang war es immer etwas schwierig, Bienchen zum Sitz zu bringen. Schließlich gab es jede Menge Dinge, nach der sie sich umsehen musste.

Umso größer war meine Überraschung heute, als sich Bienchen unvermittelt hingesetzt hat, als ich am Bordstein gehalten habe. Ich war so verdutzt, dass ich ganz das Klicken und Belohnen vergessen habe.

Bei der nächsten Straße dann hat sich Bienchen wieder hingesetzt – diesmal mit Belohnung. Offenbar hat sie verstanden, was ich will und wir sind wieder einen Schritt weiter.

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Sep 12 2007

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martin_goldmann

Gut erzogen

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Ja, ich bin gut erzogen. Bienchen hat mich inzwischen so weit, dass ich auf einen Blick von ihr sofort reagiere und das tu, was sie will.

Folgender Dialog entstand soeben (ich sitze vor meinem Schreibtisch):

Bienchen: (guckt groß, stubst mich einmal mit der Nase am Oberschenkel)

Ich: “Bienchen, jetzt nicht, ich will mir noch nen Kaffee machen”.

Bienchen: (guck, stubs, scharrt einmal auf dem Boden)

Ich: “Gleich, später.” (drehe mich auf dem Bürostuhl, will aufstehen)

Bienchen: (guck, stubs, scharr, …, hüpf)

Ich: (Bienchen nehm, Kaffee abschreib)

Bienchen: (auf Schoß einroll, penn)

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Aug 16 2007

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martin_goldmann

Dinge, die Menschen sagen, wenn sie Hunde sehen

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Wenn mir beim Spaziergang Fremde entgegenkommen, sei es zu Fuß, mit Nordic-Walking-Stöcken oder auf dem Rad, lasse ich die Dalmatiner an der Seite absitzen. Das vermeidet Konflikte und außerdem ist das mal ein nützliches Sitz, mit dem sich beide ein Leckerli verdienen können.

Dalmatiner Bienchen und Nelson im Gras

Gestern meinte ein vorbeiradelnder Zeitgenosse dann aber “sind die so gefährlich?”. Ich muss ziemlich blöd geschaut haben. Was bitte hat absitzen an der Seite mit gefährlich zu tun? Naja, gut, ich könnte es ihm jetzt erklären. Also:

- Bienchen ist taub und rennt gerade mit einer 10-Meter-Schleppleine herum. Wenn sie jetzt vor dem Radl herumwuselt, kann sich einiges verheddern und den Radler haut es von seinem Bock herunter oder Bienchen verletzt sich.

- Nelson liebt es, Fahrräder zu ignorieren und stellt sich gerne mal quer vor ein Rad hin. Aus eigener Erfahrung auf dem Rad kann ich nur sagen: das ist nicht witzig. Besonders dann nicht, wenn man etwas flotter mit 25 bis 30 Sachen ankommt. Das kann für Hund und Radler mit Verletzungen enden.

Sie ahnen es schon: Natürlich habe ich es nicht in der Breite erklärt sondern mich auf eine Standard-Floskel beschränkt “neinnein, die sollen das lernen, dass sie sich auch mal hinsetzen”. Ich hätte genauso rufen können “jaja, schaut nach Regen aus”.

Immerhin war der Radler freundlich. Trotzdem hätte ich manchmal gerne ne Sekunde mehr Zeit, den Menschen zu erklären, warum ich gerade was mit den beiden Hunden mache.

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Feb 05 2007

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franzi

Bienchen wird zum Dancing Star

Im Dezember haben wir ja mit dem Dogdancing angefangen und Bienchen hat sich zu Beginn etwas schwer getan. Dennoch sind wir am Ball geblieben und es hat sich gelohnt.

Mittlerweile kann sich Bienchen schon deutlich länger konzentrieren und ist mit Spaß bei der Sache. Die Drehungen werden immer besser und das Follow immer länger. Touch und Pfoten heben klappen mittlerweile aus dem ff. Sogar bei Bienchens Angstübung Slalom hat es geschnackelt und Bienchen rennt mittlerweile aus fast jeder Lebenslage zwischen den Beinen durch.

Man sieht also Geduld zahlt sich aus. Seit dem wir unterwegs viel mit Bienchen üben und klickern, sind auch die Spaziergänge mit ihr entspannter. Die geistige Auslastung tut ihr gut und sie muss nun nicht mehr jedes Blatt jagen.

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Dec 31 2006

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martin_goldmann

Suchen statt werfen

Unsere Columbina ist ein – sagen wir mal – ziemlich aufgedrehtes Kerlchen. Sobald sich etwas bewegt, muss sie darauf losgehen: Blätter, Schmetterlinge, Spielzeug.

Das Problem dabei ist: Wir müssen aufpassen, dass sie beim Spielen nicht immer mehr aufdreht. Deshalb beschränken wir uns beim Spielen nicht alleine auf das Werfen von Spielzeug.

Genauso häufig verstecken wir Bienchens Seil – ihr Lieblingsspielzeug. Das darf sie dann im Haus suchen und ist für ein paar Sekunden konzentriert beschäftigt. Sobald sie das Seil gefunden hat, ist sie stolz wie Oskar. Und das Spiel darf von neuem beginnen.

Sofern wir Material haben, nutzen wir noch eine zweite Möglichkeit: Wir packen das Seil ein, beispielsweise in eine Papiertüte und lassen Bienchen auspacken. Das endet zwar in einem Haufen Papierschnipsel, aber scheint ihr auch Spaß zu machen.

Mit den Suchspielen halten wir Bienchens Aufgedrehtheit zumindest ein wenig unter Kontrolle. Natürlich müssen wir auch für anderweitige Auslastung sorgen, etwa mit Klickern.

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