Feb
03
2011

martin_goldmann
Schwarze Hunde zu fotografieren ist nicht ganz einfach – schon gar nicht mit automatischer Belichtung. Denn entweder wird der komplette Hintergrund überbelichtet, wenn man die Belichtung am Hund ausrichtet oder der Hund ist komplett schwarz, wenn man eine Mehrfeld-Belichtungsmessung macht.
Erste Regel also: Die Belichtung manuell einstellen und den besten Kompromiss suchen, damit auch im Gesicht des Hundes etwas zu erkennen ist. Eine Hilfe ist übrigens, wenn der Hund von der etwas tiefer stehenden Sonne von vorne angestrahlt wird. Direktes Blitzlicht sieht beim schwarzen Hund grauslich aus.
Ein Problem der Kameras ist auch folgendes: Die Software der Kamera bestimmt, wie ein Foto aussieht. In den meisten Situationen ist das auch ok. Nur für schwarze Hunde gibt es ein Problem. Denn meistens regelt die Kamera den Kontrast zu hoch. Und wenn der zu hoch wird, sind schwarze Flächen einfach schwarz. Also runter mit dem Kontrast, damit der Hund auch erkennbar bleibt.
Probieren Sie es mit dem RAW-Format
Das beste Mittel, um schwarze Hunde zu fotografieren ist das RAW-Format, das die meisten digitalen Spiegelreflexkameras mitbringen. Das Format liefert dann die Bilddaten weitgehend so, wie sie auch der Sensor in der Kamera produziert hat. Die eingebaute Software der Kamera greift dabei nicht ein.
Beim Einlesen auf den Computer können Sie das RAW-Bild dann schon so bearbeiten, dass Strukturen gut erkennbar sind. Bei schwarze Hunden heißt das vor allem: Runter mit dem Kontrast und Belichtung leicht erhöhen. Ich drehe auch gerne noch die Sättigung ein wenig herunter.
So sieht Chico aus, wenn die Kamera alle Arbeit macht:

So sieht dasselbe Bild aus, wenn ich es als RAW fotografiere und nachbearbeite:

Die RAW-Aufnahme ist noch nicht optimal nachbearbeitet – aber man sieht schon wesentlich mehr vom schwarzen Hund.
Tags: fotografieren, hund, klein, schwarz
Oct
30
2010

martin_goldmann
Manche Fotos darf man einfach nicht auf der Festplatte vergammeln lassen. So wie das folgende Bild, das Dalmatiner-Dame Bienchen zeigt.
Die schwarzen Balken links und Rechts sind in Wirklichkeit Tischbeine. Denn ich habe Bienchen auf unserer Terrasse zwischen den Tischbeinen hindurch fotografiert. Schwarzweißer Dalmatiner vor weißer Wand und mit schwarzem Rand.

Oct
25
2010

martin_goldmann
Unser Dalmatiner Nelson ist zwar schon recht alt, aber immer noch verfressen. Als ich vorhin in die Küche kam, bot sich dieses Bild:

Der Fall ist klar: Ein Hund hat den Eimer geöffnet. Und ich ahne auch schon, welcher es war. Die Schnauze kehrt immer zum Tatort zurück.
Naja, Nelson darf ruhig noch ein wenig zulegen. Im Sommer hatte er eine schwere Virusinfektion und war sehr abgemagert. Ein wenig Reserve sollte er haben, falls das nochmal passiert.
Nov
27
2009

martin_goldmann

Endlich war das Licht einmal perfekt, um Chico so abzulichten, wie er auch in Natura zu sehen ist.
Normalerweise erscheint unser Kleinsthund auf Fotos nämlich immer nur in tiefem Schwarz. Doch das gibt seine Farbe nicht wirklich wieder.
Auf dem Kopf hat er einen kleinen Schopf, der eher ins Braune geht. Außerdem hat er noch einen weißen Tupfer an der Brust und eine seiner Pfoten ist in zartes Weiß getunkt.
Als ich mich mit der Kamera in Position gebracht hatte, fand Chico das so interessant, dass er sofort aufgesprungen und zu mir gelaufen ist. Das war’s dann schon wieder mit den schönen Hundebildern.
Immerhin ist aber dieses Foto dabei herausgesprungen, das Chico in dem Augenblick zeigt, als er vom Sessel hüpft.
Dec
18
2008

martin_goldmann
Unser Dalmatiner Fini ist mit auf einem langen Kundentermin bei machen.de. Nach viel Herumwetzen und Menschen begrüßen hat sie sich ein warmes Plätzchen im Scheinwerferlicht gesucht und ist eingeschlafen.
Ich nehme Fini zu möglichst vielen Terminen mit, damit sie sich an neue Menschen, Orte und Situationen gewöhnt. Dabei macht sie sich schon prima.
Für ihre sieben Monate ist sie sehr folgsam. Außerdem ist sie ausgesprochen freundlich zu Menschen. Allerdings hätte ich es gerne, wenn sie sich schon nach einer halben Stunde herumwuseln ein ruhiges Plätzchen suchen würde und nicht erst nach drei oder vier Stunden und einem Extra-Spaziergang.
Hier hat sich Fini einen Super-Platz gesucht: Im Scheinwerferlicht meiner 650-Watt-Arri-Leuchte ist es angenehm warm.