Apr
18
2008

martin_goldmann
Ein großer Tag für unseren großen Dalmatiner Nelson. Der Leishmaniose-Titer war zum wiederholten Male negativ. Und so haben wir uns gemeinsam mit der Tierärztin entschlossen, die Gabe von Allopurinol abzusetzen.
Für Nelson ist das prima – das bedeutet weniger Belastung für den Organismus. Wobei wir sagen können, dass er das Allopurinol über die Jahre hinweg gut vertragen hat. Und so wie es scheint, hat es prima geholfen und die Leishmanien in Schach gehalten.
Natürlich werden wir unseren großen regelmäßig weiter auf Leishmaniose überprüfen lassen. Aber die Hoffnung ist groß dass jetzt alles überstanden ist.
Jul
26
2006

martin_goldmann
Unter der Hitzewelle im Juli 2006 leiden unsere beiden Dalmatiner. Nelson, der große von beiden, ist kaum noch zu bewegen, liegt meist hechelnd in einer kühlen Ecke. Auch Bienchen, die quirlige kleine, hat ihre Aktivitäten deutlich zurück geschraubt.
Um unseren beiden das Leben zu erleichtern, haben wir die Länge der Spaziergänge deutlich eingeschränkt. Niemand hat etwas davon, wenn sich unsere Hunde hechelnd durch die Sonne schleppen.
Dafür spielen wir mehr im Garten, vor allem morgens und abends, wenn es noch kühl ist.
Ab und an kühlen wir unsere Hunde ab. Bei Nelson geht das nur ganz vorsichtig, indem wir seine Pfoten und Beine von Hand mit wenig Wasser benetzen. Denn: Wasser ist naß – und das mag Nelson nicht.
Bienchen dagegen liebt es, in den Sprühstrahl unseres Gartenschlauchs hineinzuhüpfen. Dabei wird sie meist komplett naß und kühlt so weit ab, dass sie nicht mehr dauernd hechelt.
Auch innerlich ist der Wasserbedarf der beiden immens: Jeden Tag schütten wir bestimmt drei Liter in die Wassernäpfe nach. Allerdings: Bienchen trinkt noch nicht sehr effektiv – sie schlabbert zwar im Wasser herum, rennt dann aber mit tropfender und nasser Schnauze durch das Zimmer und hinterlässt eine lange Wasserspur.
Jul
05
2006

franzi
Bienchen ist mal wieder krank. Diesmal hat sie eine schmerzhafte Entzündung der Knochenhaut, eine Panostitis. Diese Erkrankung kommt vor allem bei jungen Hunden großer Rassen vor. Verursacht wird sie wahrscheinlich durch zu proteinreiches Futter. Die Wasserlöslichen Proteine reichern sich dann im Laufe der Zeit im Knochenmark an und führen dort zu einem Ödem. Diese Schwellung behindert die Durchblutung, wodurch es bei Belastung zu einer verminderten Durchblutung der Knochenhaut kommt, was zu einer Entzündung führt.
Bienchen wurde mit Entzündungshemmenden und Schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Zusätzlich musste Bienchen zehn Tage lang an der Leine bleiben. Um die Therapie zu unterstützen und neue Schübe zu verhindern bekommt Bienchen nun proteinarmes Futter und darf nicht mehr zu viel Herumtoben. Ein langer Spaziergang am Tag reicht und beim Ausreiten beschränken wir uns auf Schritt. Diese regeln gelten, bis Bienchen anderthalb Jahre alt ist, denn bis dahin sollte sich die Panostitis ausgewachsen haben.
Mar
07
2006

martin_goldmann
Bald bekommen wir mit Columbinchen die goldene Kundenkarte beim Tierarzt. Diesmal hat sich unsere Dalmatiner-Hündin einen langen Schnitt in der rechten, vorderen Pfote geholt.
Bei Schnee war sie in die Scherben eines weggeworfenen Fernsehgerätes gestiegen. Die Scherben waren schneebedeckt und nicht zu sehen.
Wir haben die Wunde gleich noch am Samstag klammern lassen. Inzwischen – nach drei Tagen – läuft Bienchen ganz gut in ihrem gepolsterten Verband.
Feb
27
2006

martin_goldmann
Frohe Botschaft für unseren Dalmatiner Nelson: Er hat keine Leishmaniose-Antikörper mehr. Nicht nur für ihn ist das klasse – auch wir freuen uns, nun einen einigermaßen gesunden Hund zu haben. Dennoch rät uns die Tierärztin, Nelson auch weiterhin Allopurinol zu geben.
Leishmaniose-Symptome hat Nelson ohnehin nie gezeigt. Und nun sieht es so aus, als wäre die Krankheit endgültig im Griff. Vielleicht auch ein Zeichen, dass es ihm recht gut geht
