Unser Dalmatiner Nelson ist zwar schon recht alt, aber immer noch verfressen. Als ich vorhin in die Küche kam, bot sich dieses Bild:
Der Fall ist klar: Ein Hund hat den Eimer geöffnet. Und ich ahne auch schon, welcher es war. Die Schnauze kehrt immer zum Tatort zurück.
Naja, Nelson darf ruhig noch ein wenig zulegen. Im Sommer hatte er eine schwere Virusinfektion und war sehr abgemagert. Ein wenig Reserve sollte er haben, falls das nochmal passiert.
Vier Hunde, Sommer und eine Kamera. Wir sind raus auf die Wiese und haben mit den Hunden gespielt. Nebenbei habe ich ein wenig gefilmt. Herausgekommen ist ein kleines, actiongeladenes Video. Viel Spaß beim Angucken.
Letzte Woche haben wir an Nelsons Pfote eine dicke Wunde entdeckt. Die blutete nur leicht, schien aber sehr tief zu sein.
Auch bei der Tierärztin wurde erst einmal nicht klar, was die Wunde verursacht hat. Mit Zugsalbe, Antibiotika und einem dicken Verband hat die Tierärztin die Verletzung erst einmal versorgt.
Heute kam dann die Ursache zum Vorschein: Eine Granne. Die muss schon eine ganze Weile in der Pfote gesteckt haben ohne dass wir es bemerkt haben.
Nun wird Nelson noch zwei Tage Verband tragen. Dann sollte alles ausgestanden sein.
Unser Dalmatiner-Rüde Nelson ist inzwischen neun Jahre alt und eher ein gemütlicher Typ. Vor vier Jahren haben wir ihn aus dem spanischen Tierschutz bekommen. Er hat sich gut eingewöhnt und wird mit jedem Monat ein wenig vertrauter.
Das Video zeigt den Hund bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen – dem Ausruhen.
Vorletzte Woche beim Joggen ist es passiert. Unser Dalmi-Rüde Nelson hat herumgetobt, ist durch die Wiese gerannt und hat plötzlich gejault. Zunächst habe ich gedacht, das würde mal wieder daran liegen, dass Columbina gerade hinter Nelson her war und sich an seiner Rute festgehalten hat.
Doch als ich zu Nelson hin bin, habe ich etwas anderes gesehen: eine mehrere Zentimeter lange Risswunde am Übergang vom Rumpf zum Hinterlauf. Nachdem der erste Schreck verdaut war, sind wir langsam nach Hause und Franziska hat Nelson gleich zum Tierarzt gebracht.
Von dort kam Nelson mit ein paar Klammern in der Wunde zurück. Eine Woche Leinenpflicht und aufpassen, dass er nicht an der Wunde herumleckt waren die Order der Tierärztin.
Nelson war sehr diszipliniert und hat auf Kommando das Schlecken sofort sein lassen, so dass wir nichts weiter unternehmen mussten, um das zu verhinden. Vier Tage nach dem Klammern habe ich Nelson dann auch wieder von der Leine gelassen. Groß herumgerannt ist er nicht, aber ich glaube, es war angenehm für ihn, wieder an seinen gewohnten Stellen herumzuschnuppern, ohne dass da jemand am anderen Ende der Leine herumhängt.
Mittlerweile sind die Klammern entfernt und die Wunde ist schön verheilt. Wenn das Fell nachgewachsen ist, wird man nichts mehr davon sehen.
Franziska und Martin Goldmann haben vier Hunde: Drei Dalmatiner und einen kleinen Mischling. In diesem Blog erzählen Sie aus ihrem Alltag mit den Hunden, geben Tipps und sagen ihre Meinung zu Hundethemen.