Unsere beiden Dalmis lieben Obst, speziell Äpfel und Bananen. Was also liegt näher, als gelegentlich mal einen Kong mit Obst zu füllen.
Besonders knifflig für unsere beiden ist folgende Variante:
Ich schneide einen Apfel in nicht zu kleine Stückchen. Sie sollten gerade so mit etwas Druck durch die Öffnung des Kongs passen. Dann kommt in jeden Kong so viel, dass er gut gefüllt ist.
Wegen ihrer Größe sind die Apfelstückchen nicht so einfach aus dem Kong herauszubekommen. Die Hunde müssen sich schon ein wenig anstrengen, um die Leckerei bis zum letzten Stückchen zu genießen.
Natürlich passt auch Banane prima in einen Kong. Allerdings ist die in Nullkommanix aus dem Gummiteil herausgeschlabbert.
Bienchen ist nun einmal etwas aufgedreht und stürmisch. Gestern musste Nelson das schmerzhaft erfahren.
Als Spielaufforderung versteht Bienchen wohl folgendes: Volle Kanne in Nelson hineinrennen und dabei zusehen, dass sie irgend etwas von ihm erwischt. Meist hängt sie an einem von Nelsons Hinterläufen.
Nelson – vom Temperament her das Gegenteil – erduldet das alles. Doch gestern war es wohl zu viel. Bienchen ist wieder in ihn hineingerannt, Nelson quietschte und humpelte von da an nur noch.
Nelson hatte wohl ziemliche Schmerzen, wollte sich am Rücken gar nicht mehr anfassen lassen und fand auch so recht keine schmerzfreie Haltung zum liegen.
Also ab zur Tierärztin. Die stellte zum Glück aber nur eine deftige Prellung fest. Mit einer Schmerzspritze ist Nelson jetzt wieder mobil und sollte in Kürze wieder voll einsatzbereit sein.
Unsere Columbina ist ein – sagen wir mal – ziemlich aufgedrehtes Kerlchen. Sobald sich etwas bewegt, muss sie darauf losgehen: Blätter, Schmetterlinge, Spielzeug.
Das Problem dabei ist: Wir müssen aufpassen, dass sie beim Spielen nicht immer mehr aufdreht. Deshalb beschränken wir uns beim Spielen nicht alleine auf das Werfen von Spielzeug.
Genauso häufig verstecken wir Bienchens Seil – ihr Lieblingsspielzeug. Das darf sie dann im Haus suchen und ist für ein paar Sekunden konzentriert beschäftigt. Sobald sie das Seil gefunden hat, ist sie stolz wie Oskar. Und das Spiel darf von neuem beginnen.
Sofern wir Material haben, nutzen wir noch eine zweite Möglichkeit: Wir packen das Seil ein, beispielsweise in eine Papiertüte und lassen Bienchen auspacken. Das endet zwar in einem Haufen Papierschnipsel, aber scheint ihr auch Spaß zu machen.
Mit den Suchspielen halten wir Bienchens Aufgedrehtheit zumindest ein wenig unter Kontrolle. Natürlich müssen wir auch für anderweitige Auslastung sorgen, etwa mit Klickern.
Unsere beiden Dalmatiner Bienchen und Nelson beim Spiel auf dem Sofa. Die beiden kappeln sich tagsüber recht ausgiebig – und wir sind ganz froh drum. Denn solche Schnapp-Spielchen können und wollen wir den Hunden nicht bieten
Franziska und Martin Goldmann haben vier Hunde: Drei Dalmatiner und einen kleinen Mischling. In diesem Blog erzählen Sie aus ihrem Alltag mit den Hunden, geben Tipps und sagen ihre Meinung zu Hundethemen.