Aug
20
2006

martin_goldmann
Normalerweise ist Nelson ein Bild von einem braven Hund. Er lässt sich gut abrufen und kommt auch brav – ok, manchmal muss ich zweimal rufen.
Heute auf dem Spaziergang sind wir aber einer größeren Gruppe mit anderen Hunden begegnet. Normalerweise ist Nelson eher einer, der andere Hunde ignoriert. Aber diese Gruppe hatte es ihm wohl angetan. Er hat gespielt, geschnüffelt ist gerannt und hat uns total vergessen.
Alles Abrufen und auch die Hundepfeife hat er ignoriert. Er ist einfach mit der anderen Gruppe mitspaziert. Es hat auch nicht geholfen, dass wir einfach gegangen sind. Er hatte ja eine Gruppe
Schließlich hat es geholfen, die Distanz zu verkürzen. Dann ist er endlich auf mein Rufen aufmerksam geworden und ist gekommen.
Bei mir hinterlässt das ein zwiespältiges Gefühl: Einerseits gönne ich ihm das spielen in einer Gruppe – andererseits möchte ich ihn auch gut abrufen können. Ich denke, wir werden mit Nelson mal regelmäßig in eine Hundegruppe gehen. Da freut er sich drüber und ich kann das Abrufen üben.
Jul
11
2006

franzi
Nelson ist ein ehemaliger Straßenhund aus Spanien und erst seit gut eineinhalb Jahren bei uns. Als wir ihn bekommen haben war er noch sehr ängstlich. Fremde Männer, Brücken, Treppen und laute Geräusche haben ihn in Panik versetzt.

Nelson kurz nach seiner Ankunft bei uns
Inzwischen ist Nelson richtig mutig geworden. Über Brücken folgt er uns mittlerweile problemlos und auch den wackeligen Agility-Steg im letzten Urlaub hat er mit Bravour gemeistert. Ganz mutig ist Nelson darüber gegangen. Letztes Jahr im Dezember war das noch nicht möglich. Da mussten wir vor dem Steg noch passen.
Auch andere Schwierigkeiten wie einen liegenden Betonmast meistert Nelson inzwischen locker.

Nelson ein gutes Jahr später – schon deutlich selbstbewusster
Auch Treppen saust Nelson mittlerweile ohne zu Zögern rauf und runter. Das hat er sich bei Bienchen abgeschaut, für die Treppen von Anfang an ein tolles Spielzeug waren. Ganz weg sind die alten Ängste noch nicht. Bei Männern, die er nicht kennt, ist Nelson immer noch etwas schüchtern und Betrunkene kann er gar nicht leiden.
Auch Gewitter und Feuerwerk versetzten ihn immer noch in Panik. Sobald es knallt oder donnert wird er unruhig und versucht sich in der hintersten Ecke zu verkriechen. Vielleicht braucht Nelson noch ein Jahr, um diese Angst endgültig zu verlieren. Wir arbeiten jedenfalls daran.
Jun
18
2006

martin_goldmann
Dalmatiner Nelson probiert Dog Pyramid aus. Das ist ein Hundespielzeug, in das Sie Trockenfutter einfüllen. Der Hund muss sich jedes Futterstückchen erarbeiten. Das beschäftigt den Hund eine ganze Weile.
Interessant dabei: Wir haben die Dog Pyramid schon eine ganze Weile. Anfangs hat Nelson versucht, die einfach zu zerbeißen. Deshalb haben wir sie ihm wieder weg genommen. Offenbar dank der Kongs und anderer Spielsachen hat Nelson jetzt gelernt, anders mit Gegenständen umzugehen, also sein Repertoire erweitert. Das sieht man hier auch ganz prima.
Jun
11
2006

franzi
Wir sind mit unseren beiden Hunden fleißig am Klickern. Nelson hat so schon Pfote geben gelernt und kann einen ganz tollen Hand-Touch. Bienchen liebt Targets auf dem Boden und folgt schon ganz toll einer Fliegenklatsche. Auch mit neuen Anforderungen werden die beiden schnell fertig.
Mittlerweile haben die beiden das Prinzip schon ganz gut verstanden und probieren einfach alles was ihnen einfällt mal durch. So finden sie meist ziemlich schnell raus, was wir gerade von ihnen wollen. Nelson ist dabei immer stürmisch. Zuerst haut er mit der einen Pfote drauf, dann mit der anderen. Klappt das nicht, bellt er und schmeißt sich dann auf den Rücken.
Bienchen ist da zurückhaltender. Ihr erster Versuch ist meist ein Schnüffeln in die Richtung des neuen Gegenstands. Danach wird er vorsichtig mit der Nase angestupst. Gibt es dafür noch keinen Klick, versucht sie es ganz zart mit der Pfote. Das weitere Repertoire umfasst: Gegenstände mit der Nase schieben, mit beiden Vorderpfoten drauf springen oder einfach hypnotisieren wobei sie den Kopf schief hält und die Stirn in Falten legt (sehr niedlich).
Der Vorteil am Klickern ist, dass unsere Beiden nach jeweils einer Viertel Stunde müde und satt sind und an diesem Tag kein großes Animationsprogramm mehr erwarten.
May
28
2006

martin_goldmann
Nach einer knappen Woche mit den beiden Kongs können wir sagen: Klasse Spielzeug. Wir setzen einen schwarzen und einen roten Kong (large) für unsere beiden Dalmatiner ein.
Wir haben den Hunden jetzt mehrmals Futter im Kong serviert. Ein gut gefüllter Kong beschäftigt den Hund locker zehn bis 20 Minuten. Dabei entwickeln die Hunde aber immer bessere Strategien, um schnell an das Futter zu kommen. Nelson zum Beispiel hebt den Kong häufig hoch und lässt ihn fallen, damit die Futterstückchen hinausfallen.
Columbine war sogar so weit, dass sie Futter weder aus der Wiese, noch aus Schüssel oder Hand nehmen wollte. Als ich das Trockenfutter einfach lose in den Kong gefüllt und ihr gegeben habe, hat sie sich sofort über das Futter her gemacht. Sie hat den Kong mit der Nase gestupst, so dass er sich gedreht hat. Dabei sind dank der Physik immer ein paar Futterstückchen aus dem Kong gepurzelt.
Nicht nur als Futter-Beschäftigung taugt der Kong, sondern auch als Spielzeug. Columbine liebt ihren roten Kong und schleppt ihn häufig zu mir, damit ich ihn werfe. Im Gegensatz zum kaufesten schwarzen Kong springt der rote weitaus besser. Das gute: er springt unberechenbar, schlägt also Haken. Das scheint dem Hund sehr gut zu gefallen – zumindest unserer Kleinen.
Die ersten Spülgänge in der Spülmaschine haben beide Kongs auch sehr gut überstanden. Ich denke, wir werden uns noch zwei weitere zulegen – denn ohne Spülmaschine sind die Spielzeuge nicht gerade einfach zu reinigen. Mit einem zweiten Set könnte man immer eine Ladung in der Spülmaschine waschen, während die zweite im Einsatz ist.