Archiv für die Kategorie 'Welpen'

Mar 22 2009

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martin_goldmann

Chicos Flug nach Deutschland: Air Berlin und der Welpe

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Es sei kein Problem, dass der Hund mit nach Deutschland fliege. Mit der Aussage meiner Reiseleiterin im Ohr schleppe ich Chico zum Abfertigungsschalter der Air Berlin in Palma de Mallorca. Es sollte aber doch ein Problem werden.

Als ich den Welpen am Schalter vorzeigte schüttelte die Dame den Kopf. Das ginge nicht. Kein Hund an Bord in so einem Transportbehälter.

Chico steckt zu dem Zeitpunkt in einer Art Turnbeutel, den ich beim Radsporturlaub bekommen habe. Mit im Beutel sind die Radklamotten vom Nachmittag, damit Chico meinen Geruch noch in der Nase hat.

Auf meinen Protest hin, winkt die Dame ihre Vorgesetzte herbei. Auch die verneint den Transport, holt aber ob meiner Sturheit wiederum ihre Vorgesetzte herbei. Gemeinsam empfehlen mir die Damen, ich sollte doch in Arenal bei Carrefour eben mal noch eine Transportbox für den Hund kaufen.

Als ich ihn heraushole und frage, ob ich ihn nun wegwerfen soll, kommt noch eine dritte Dame herbei. Und ab diesem Zeitpunkt wendet sich die Geschichte zum Positiven.

Der Beutel sei völlig ok. Ich müsse den Hund nur autorisieren lassen, das Zusatzgepäck bezahlen und dann müsse ich sehen, wie ich mit dem Tierchen in den Flieger komme. “Das letzte Wort hat der Kapitän”, meint die Dame und deutet an, dass ich den Hund einfach mal ganz unauffällig mit an Bord nehmen solle. Die Sicherheitskontrolle sei auch kein Problem.

Das Autorisieren wird zum Schaulaufen für Chico. Als ich den Welpen am Air Berlin-Schalter aus dem Beutel hole und zeige, sind binnen Sekunden sechs, sieben, Air Berlin-Mitarbeiter an der Theke und sind spontan in den Welpen verliebt. Klar ist Chico autorisiert.

Nur noch schnell 20 Euro bezahlen und dann kann ich durch den Check. Selbst der stämmige Sicherheitsbeamte wird weich, als ich ihm Chico in den Arm drücke und durch den Scanner gehe.

Eine gute Stunde später sind wir an Bord. Chico steckt immer noch im Beutel den ich unauffällig zwischen den Beinen baumeln habe. Nach dem Start hole ich den kleinen Wurm aus dem Beutel und stecke ihn unter meine Jacke. Die Vorsicht war unbegründet. Auch beim Kabinenpersonal und den Mitreisenden hatte der kleine sofort einen Stein im Brett.

Und so schaffen wir es: Gegen 23:45 landen wir in Nürnberg und Chico hat ein neues Zuhause.

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Mar 22 2009

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martin_goldmann

Ausgesetzten Hund auf Mallorca gefunden

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Das war die letzte Trainingsrunde auf Mallorca für dieses Frühjahr. Ich will noch den Tausendsten Kilometer fahren. Bislang bin ich gut voran gekommen, teilweise mit einem Schnitt von über 29 Kilometer pro Stunde.
In der Gegend um Llucmajor kann man prima auf kleinen Service-Wegen fahren. So fahre ich hier auch heute entlang der Autobahn. Nur noch 20 Kilometer trennen mich vom Hotel, da sehe ich rechts am Straßenrand ein kleines, schwarzes, zitterndes Etwas.

Ein Welpe.

Vermutlich ausgesetzt. Zunächst fahre ich weiter. Doch ein paar Hundert Meter weiter rufe ich meine Frau an. Gemeinsam beschließen wir, dass ich noch einmal nach dem kleinen Etwas sehe. Also drehe ich um und fahre den Weg zurück. Zunächst entdecke ich den Welpen nicht wieder. Nur vor einer Mauer fällt mir etwas im Schatten auf. Ich bin nicht sicher, ob das nicht einfach ein Loch in der Mauer ist oder ein Stein. Die Sonnenbrille ist nicht gerade hilfreich.

Da sitzt er, ein winziger Welpe vor einer riesigen Mauer. Ich beschließe, ihn mitzunehmen und bringe den Winzling in meinem Radtrikot unter. Über eine Autobahnbrücke bin ich gleich in Llucmajor und frage mich zu einem Tierarzt durch.

„Rund 40 Tage“, meint die Tierärztin, ist der kleine Hund alt. Für mich steht der Entschluss fest. Er kommt mit nach Deutschland, wenn er ok ist. Die Untersuchung fällt positiv aus. Der kleine Wurm ist so weit gesund. Die Tierärztin gibt mir die Papiere, verpasst dem maunzenden Knäuel einen Chip und drückt mir noch etwas Futter und eine Tablette in die Hand.

Chico soll der Kleine heißen.

Ich packe Chico wieder in mein Trikot und bringe ihn nach Hause ins Hotel. Während der Fahrt kringelt sich Chico zusammen und ist ganz ruhig. Nur in einer langen Abfahrt wird der unruhig und krabbelt unter dem Trikot herum – gerade da, wo ich beide Hände auf dem Lenker brauche. Aber wir haben es geschafft.

In das Hotel habe ich Chico auch unter dem Trikot geschmuggelt. Auf dem Zimmer gibt es ein wenig Wasser und das Futter, dass ich in der Tierarztpraxis bekommen habe. Chico haut ganz schön rein. Die halbe Dose ist im Nu weg.

Welpe Chico schläft im Hotel

Welpe Chico schläft im Hotel

Seit bald anderthalb Stunden schläft Chico wie ein Stein. Er hatte wohl ne harte Zeit – keine Ahnung, wie lang er schon auf der Straße saß.

Chico wird in meiner Jacke mit nach Deutschland kommen.

Und meine 1000 Kilometer habe ich auch beisammen.

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Nov 14 2008

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Schlafen im Schichtdienst

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Bienchen und Fini sind schon recht dicke Freunde. Aber dass Fini auf Biene schlafen darf ist schon ungewöhnlich. Je näher der Winter rückt, desto mehr kuscheln die zwei miteinander.

Ein nettes Bild.

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Oct 13 2008

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franzi

Familienzuwachs

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Bienchen hat am 16. September eine Spielkameradin bekommen und damit hat sich unser Rudel vergrößert.

Die Neue:
Name: Affinity
Spitzname: Fini
Geboren: 5/2008
Besondere Eigenschaften: ein blaues Auge, Schokoladenohren und rotzfrech

Unsere beiden Hündinnen toben auch schon fleißig zusammen rum:

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Apr 01 2006

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franzi

Hündin Columbine ist läufig

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Columbine ist das erste Mal läufig. Mit sechs einhalb Monaten ist das ganz normal. Jetzt müssen wir aufpassen, dass ihr kein Rüde zu nah kommt, denn Welpen wollen wir auf keinen Fall. Damit das Problem nicht wieder auftritt, haben wir schon einen Termin für die Kastration ausgemacht. Mitte Mai ist es soweit. Da Columbine an einer erblichen Taubheit leidet, sollte sie einfach keine Jungen bekommen.

Zum Glück nimmt Nelson Columbines Läufigkeit ganz cool. Er ist kastriert, so dass keine Gefahr besteht, lässt sich aber auch nicht den Kopf verdrehen. Zum Glück, denn zwei durchgedrehte Hunde auf einem Haufen wären zu viel.

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