Aug 16 2007

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martin_goldmann

Dinge, die Menschen sagen, wenn sie Hunde sehen

Abgelegt 12:41 pm unter Dalmatiner,Erziehung

Wenn mir beim Spaziergang Fremde entgegenkommen, sei es zu Fuß, mit Nordic-Walking-Stöcken oder auf dem Rad, lasse ich die Dalmatiner an der Seite absitzen. Das vermeidet Konflikte und außerdem ist das mal ein nützliches Sitz, mit dem sich beide ein Leckerli verdienen können.

Dalmatiner Bienchen und Nelson im Gras

Gestern meinte ein vorbeiradelnder Zeitgenosse dann aber “sind die so gefährlich?”. Ich muss ziemlich blöd geschaut haben. Was bitte hat absitzen an der Seite mit gefährlich zu tun? Naja, gut, ich könnte es ihm jetzt erklären. Also:

- Bienchen ist taub und rennt gerade mit einer 10-Meter-Schleppleine herum. Wenn sie jetzt vor dem Radl herumwuselt, kann sich einiges verheddern und den Radler haut es von seinem Bock herunter oder Bienchen verletzt sich.

- Nelson liebt es, Fahrräder zu ignorieren und stellt sich gerne mal quer vor ein Rad hin. Aus eigener Erfahrung auf dem Rad kann ich nur sagen: das ist nicht witzig. Besonders dann nicht, wenn man etwas flotter mit 25 bis 30 Sachen ankommt. Das kann für Hund und Radler mit Verletzungen enden.

Sie ahnen es schon: Natürlich habe ich es nicht in der Breite erklärt sondern mich auf eine Standard-Floskel beschränkt “neinnein, die sollen das lernen, dass sie sich auch mal hinsetzen”. Ich hätte genauso rufen können “jaja, schaut nach Regen aus”.

Immerhin war der Radler freundlich. Trotzdem hätte ich manchmal gerne ne Sekunde mehr Zeit, den Menschen zu erklären, warum ich gerade was mit den beiden Hunden mache.

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