Mar 04 2006

Profilbild von martin_goldmann
martin_goldmann

Hunde aneinander gewöhnen: Das kann Monate dauern

Abgelegt 9:01 am unter Columbine,Dalmatiner,Erziehung,Nelson

Zwei Hunde aneinander zu gewöhnen kann lange dauern. Im Fall unserer Dalmatiner Columbine und Nelson dauert es schon fast drei Monate. Aber es ist wöchentlich Fortschritt zu sehen.

Nachdem Nelson die Kleine anfangs ignoriert und meist verscheucht hat, ist er ihr gegenüber inzwischen viel freundlicher. Die beiden schmusen sogar gelegentlich – noch zurückhaltend auf neutralem Terrain aber immerhin.

Gestern hat Nelson wohl mal wieder einen Zärtlichkeitsschub gehabt: morgens hat er Columbine das Gesicht abgeschleckt. Und Nachmittags, als wir von einem ekelhaften Schneeregen-Spaziergang zurück gekommen waren, hat er ihr Fell trocken geleckt.

Auch auf seinem Sofa gibt sich Nelson weit freundlicher als noch vor Monaten. Inzwischen darf die kleine auch kurz mit auf sein Sofa. Gelegentlich spielt er dort auch mit ihr.

Ohnehin spielen die beiden mehr. Draußen beim Spaziergang drehen sie gemeinsame Wetz-Runden und drinnen – meist vor dem Spaziergang – beschäftigen sie sich mit kleinen Raufspielchen.

Es lohnt sich also, Geduld zu haben und zu warten, bis sich die Hunde aneinander gewöhnen.

Zwei Dalmatiner spielen miteinander auf der Wiese

4 Kommentare

4 Kommentare to “Hunde aneinander gewöhnen: Das kann Monate dauern”

  1. Anitaam 1. August 2009 um 4:24 pm 1

    Hallo. Wir haben uns vor ein paar Wochen überlegt, einen Zweithund als Spielgefährten für meinen ersten Hund zu kaufen. Meine Hündin ist 2,5 Jahre alt, ein Golden Retriever/Münsterländer-Mix und sehr dominant. Wir haben uns vor ca. einer Woche einen Rüden dazu geholt (Golden Retriever/Border Collie-Mix, 1,5 Jahre alt). Beim ersten Treffen verstanden sich die beiden überhaupt nicht, in den ersten Minuten haben sie beide die Zähne gefletscht und waren sehr aggressiv zueinander. Nach einiger Zeit haben sie sich dann tolleriert, jedoch haben sie noch nicht zusammen gespielt. Wir haben uns dann 3 Tage lang mit der Familie dem der Rüde gehört getroffen und die Hunde sind sich allmählich näher gekommen. Wir haben den Rüden dann zu uns mit nach Hause genommen für eine Woche, um zu testen ob das mit den beiden klappen würde. Meine Hündin hat sich den ersten Tag nur unter der Eckbank verkrochen und war sehr eifersüchtig. Die erste Nacht zusammen haben wir sie in zwei verschiedenen Räumen schlafen lassen. Am nächsten Morgen haben sie sich dann zueinander wieder sehr aggressiv verhalten. Spazieren gehen ging überhaupt nicht, da beide sehr stark ziehen wenn sie zusammen raus gehen. Die ersten zwei Tage durfte der Rüde nicht auf die Decke meiner Hündin, sie hat ihn sofort zurück gescheucht. Inzwischen hat sich das alles gebessert und er darf sogar auf ihrer Decke schlafen. Anfangs konnnten die zwei Hunde nicht mal aneinander vorbei gehen, ohne sich zu zanken, und jetzt schlafen sie sogar nebeneinander. Ein komisches Verhalten meiner Hündin ist, dass sie dauernd versucht den Rüden zu besteigen?!… Die Hunde verstehen sich noch nicht 100 % gut, und meine Hündin hat gar keine Lust mit dem Rüden zu spielen. Wir wissen jetzt nicht, was wir machen sollen. Ob wir ihn wieder weggeben sollen, oder ob wir ihm noch mehr Zeit geben müssen? Kann mir da jemand einen Rat geben?

  2. martin_goldmannam 4. August 2009 um 8:46 am 2

    Erst einmal Glückwunsch zum Zweithund :)

    Ich finde es schon mal ganz gut, dass die beiden nebeneinander schlafen. Offenbar akzeptieren sie einander.

    Dass es in der ersten Zeit Probleme gibt, halte ich für normal. Auch bei unseren Zweit-, Dritt- und Vierthunden hat es mehr oder weniger lang gedauert, bis sich sich in das Rudel eingegliedert haben.

    Das mit dem Spielen hängt natürlich davon ab, ob beide Hunde überhaupt gerne spielen. Unser ältester Dalmatiner Nelson hat praktisch nie gespielt. Allenfalls kurze Ausflüge in den Fussball waren drin – so lange, bis der Ball zerbissen war.

    Meiner Ansicht nach kann es gut ein halbes bis ein Jahr dauern, bis aus den zwei Hunden ein Team wird. Dass sie gegenseitig Nähe zulassen, finde ich sehr wichtig. Wenn sie nicht miteinander spielen, ist das meiner Ansicht nach kein Weltuntergang.

    Wobei: Bei uns war das auch so, dass Hund 1 (Nelson) nie mit Hund 2 (Bienchen) gespielt hat. Deswegen haben wir uns Hund 3 (Fini) angeschafft, die sich im Rudel als sozialer Drehpunkt entwickelt hat. Sie kommt mit Nelson zurecht und spielt fantastisch mit Bienchen.

    Also auf zum dritten Hund ;) (der vierte war bei uns keine Absicht :) )

  3. Nicoleam 29. November 2010 um 8:15 am 3

    Hallo. Ich hab im juli mein erstes Kind bekommen. Und da ich schon immer einen Hund wollte war das ein guter Zeitpunkt jetzt bin ich daheim und kann mich um beide kümmern was auch wunderbar klappt. Meine Eltern hatten auch schon immer einen Hund nur Bobby ist im Juli gestorben naja und wie das eben so ist haben erst gesagt keinen mehr aber sie können auch nicht ohne:-) jetzt ist ein neuer da auch wieder ein Yorkshire. Diese Woche sind sie in den Urlaub gefahren und ich habe ihnen immer angeboten das sie ihn zu mir bringen können. Jetzt hab ich drei Babys im Haus:-) Anfangs haben sie such noch gut verstanden aber wenn es ums Futter geht da kennt unserer (golden retriever) keine Freunde und jetzt fetzen sie immer ziemlich hab ein bißchen Angst das was passiert ich halte sie jetzt ein bißchen getrennt. Hat jemand einen Tipp? Es ist auch nur für ne Woche hoffe das alles klappt….

  4. Pieram 3. July 2011 um 4:23 am 4

    Wahrhaftig ein genialer Beitrag. Ich werde http://www.tipps-zum-hund.de mal mehr lesen ;)

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben