Jul 03 2009
Laufen mit dem Hund
Fini und Bienchen, unsere zwei Dalmatiner-Mädchen laufen sehr gerne und sehr ausdauernd. Für mich war das ein Grund, im Frühjahr selbst wieder mit dem Joggen anzufangen. “Laufen mit dem Hund” war meine Devise. Und nach einem einigermaßen gelungegen Vorlauf mit Fini habe ich seither nur noch Läufe mit beiden Hündinnen unternommen.
Die Laufrunde ist etwa acht oder neun Kilometer lang und hat außer einem Anstieg nicht allzu hohe Anforderungen. Los geht es bei uns im Wiesengrund, entlang der Regnitz. Im Sommer wächst der schmale Weg immer weiter zu – an Brennesseln muss man sich hier gewöhnen.
Kurz vor Eltersdorf folgt etwa ein halber Kilometer Asphaltweg, es geht über die Regnitz und dann in den Wald bis hoch zum Main-Donau-Kanal. Dort laufe ich zurück, biege in Vach wieder ab und wir sind daheim.
Der Vorteil der Laufstrecke: Es gibt fast ständig Wasser für die Hunde. Und die beiden Mädchen nutzen das bei heißem Wetter auch weidlich aus. Alle paar Kilometer gibt es einen Sprung ins Nasse.
Hunde unter Kontrolle
Sobald ich im Wiesengrund bin, lasse ich die Hunde frei laufen. Durch das höhere Tempo achten sie sehr gut auf mich und sind abrufbar. Wichtig dabei ist aber auch, dass sie sich ein wenig austoben. Auf dem Rest der Strecke sind sie dann konzentrierter.
Nach dem Freilauf ist Leine angesagt. Ich hänge beide Hündinnen an und halte die Leinen mit einer Hand. Fini zieht leider noch ein wenig. Aber das hält sich in Grenzen – vor allem, wenn Fini vorher frei laufen durfte.
Recht gut funktioniert es nach einigem Üben auch, dass ich beide Hunde eng an eine Seite nehme. Das passiert immer dann, wenn uns Radler oder andere Läufer entgegen kommen. Wenn die Sicht frei ist, dürfen die Hunde übrigens wieder frei laufen.
Motivation beim Laufen
Das Laufen mit den Hunden ist für mich Motivation pur. Die beiden Mädels haben ganz offensichtlich ihren Spaß und mir bringt es ein wenig mehr Bewegung.
Probieren Sie es doch auch.
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