Schleppleine und Handschuhe

Handschuhe beim Gassi gehen? Oh ja. Ich trage immer Handschuhe, wenn ich eine Schleppleine verwende. Denn ohne Schutz kann man sich ordentlich die Hände verbrennen.

Coco an der Schleppleine

Zur Zeit haben wir Coco zu Gast. Zwei Wochen wirbelt sie hier unser Rudel durcheinander. Im Haus ist sie verkuschelt und lieb. Draußen ein Wirbelwind. Und zwar ein ebenso kräftiger wie schwerer.

Schleppleinen verwende ich nur mit Handschuhen. Einmal verbrannte Finger ist genug.
Schleppleinen verwende ich nur mit Handschuhen.

Coco kennt uns kaum und hört entsprechend schlecht auf uns. Dazu kommt: Sie ist jung, ziemlich wuchtig und verflixt schnell. Das kann Probleme bringen. Also gilt bei uns für die zwei Wochen: Schleppleine.

Die Leine ist zehn Meter lang. Genug Spielraum für Coco. Wenn ich mir halbwegs sicher bin, dass Coco nicht weg rennt – etwa beim Spielen mit den anderen Hunden – lasse ich die Leine auch mal los. Wichtig ist aber, dass sie immer das Gefühl hat, an der Leine zu sein.

Tipps zur Schleppleine

Das Handling der Schleppleine ist nicht ganz trivial – zumindest nicht für mich. Es gibt ein paar Dinge, auf die ich besonders achte:

Nicht zu viel Leine geben

Wenig Leine geben bedeutet nicht, dass die Leine immer straff sein muss. Vielmehr achte ich darauf, dass keine Leine herumliegt. Ist das der Fall nehme ich sie auf. Der Grund ist: Liegt viel Leine herum, kann Coco durchstarten und ordentlich beschleunigen, bis die Leine straff ist. Das gibt einen ordentlichen Ruck, der weder ihr noch mir gut tut.

Im Notfall loslassen

Wenn ich merke, dass ich Coco nicht halten kann, lasse ich die Leine los. So passiert keinem etwas. Allerdings muss ich dann zusehen, dass ich Coco wieder einsammle. Hierbei hilft aber auch die Leine. Ich muss mich dem Hund nicht zu weit nähern, um ihn wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Sobald ich die Leine in Reichweite habe, steige ich darauf. Das verhindert, dass der Hund wieder wegrennen kann. Erst wenn die Leine so gesichert ist, bücke ich mich nach ihr und hebe sie auf.

Richtig halten

Ich halte die Leine so, wie ein Reiter Zügel hält. Das zum Hund zeigende Ende führe ich zwischen Ringfinger und kleinem Finger durch. Dann lege ich die Leine über die Handfläche und halte sie oben mit dem Daumen fest.

So halte ich die Schleppleine.
So halte ich die Schleppleine.

Auf diese Weise habe ich die Leine auch dann gut unter Kontrolle, wenn starker Zug darauf kommt. Andererseits kann ich Coco auch einfach mehr Leine geben, indem ich den Daumen etwas anhebe.

Am Ende der Schleppleine ist noch eine Schlaufe. Macht nicht den Fehler, die um das Handgelenk zu legen. Denn wenn ein Hund durchgeht, habt Ihr dann kaum eine Chance, die Hand aus der Schlaufe zu bekommen. Das kann böse Verletzungen geben.

Für den Hund ein Brustgeschirr

Ganz, ganz wichtig: Eine Schleppleine gehört niemals an ein Hundehalsband. Ich verwende Schleppleinen nur mit Brustgeschirr. Alles andere ist viel zu gefährlich, wenn der Hund in die Leine springt.

Der Hunde-Jahresrück 2013

Fast geschafft. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu und es war ein gutes Jahr. Unsere Hunde Chico, Bienchen und Fini haben sich ohne große Probleme und Krankheiten durch das Jahr gewuselt.

Keine Ahnung, wie viele Kilometer wir Gassi gegangen oder gemeinsam joggen waren. Keine Ahnung, wie viele Bälle wir verschmissen haben. Und die Punkte auf Bienchens Fell habe ich auch noch nicht nachgezählt. Aber das kann ich mir ja für 2014 vornehmen.

Das war es also: Das Hundejahr 2013

Januar

Januar: Chico im Schnee
Januar 2013: Chico liebt Schnee. Sobald die ersten weißen Flocken liegen, schaltet er in den Schneefräsen-Modus und rauscht durch das Pulver. An seinem langen Fell bleibt der Schnee dann haften. Ein Zeichen dafür, dass er gut isoliert ist.

Februar

Februar: Bienchen zerrt
Februar 2013: Dalmatiner Bienchen in ihrem Element. Acht Jahre ist Bienchen heuer bei uns. Sie wird langsam etwas ruhiger. Aber wenn es ums Spielen geht, kennt Bienchen nach wie vor kein Pardon. Zerren, Rennen, Bälle jagen. Das ist Bienchen.

März

März: Das erste Bad des Jahres
März 2013: Endlich wieder warm. Die Hunde nehmen ihr erstes vorsichtiges Bad in der Regnitz. Weiter als bis zur Brust geht übrigens keiner unserer Hunde baden. Zu viel nass ist dann auch wieder nicht so doll.

April

April: Die Urlaubskatze
April 2013: Ne Katze? Echt jetzt? Das ist ne Hundeseite!
Ok, wir waren im Urlaub. Und ich habe aus dem ganzen April kein brauchbares Hundefoto. Diese Katze hat sich auf Mallorca zu uns gesellt, als wir Urlaub auf einer Hotel-Finca mit angeschlossener Landwirtschaft gemacht haben.

Mai

Mai: Sonnenbad im Garten
Mai 2013: Es wird langsam sommerlich. Dalmatiner Fini hat im Sommer ihren Stammplatz vor dem Wintergarten. Hier legt sie sich ins Gras und sonnt sich.

Juni

Juni: Alles nass
Juni 2013: Von wegen Sommer. Seit Tagen regnet es, der Wiesengrund läuft voll und unsere Gassi-Wege sind überspült. Bäh.

Juli

Juli: Choco ist da
Juli 2013: Jetzt wird es turbulent. Pflegehund Choco ist etwa eine Woche bei uns. Der junge Mischling aus Spanien bringt das Rudel gehörig durcheinander. Aber wer kann Choco schon böse sein. Heute heißt Choco übrigens Coco und ist zu meinem Kompagnon Markus umgezogen.

August

August: Unsere zwei Damen
August 2013: Die zwei Dalmi-Damen vom Wintergarten. Ich lag auf dem Boden und habe irgendwas mit der Kamera probiert. Fini und Bienchen haben neugierig zugesehen. Dabei ist dieses schöne und für beide sehr typische Foto entstanden.

September

September: Vom Versuch ein Gruppenbild zu machen
September 2013: Und weil es so schön war, wollte ich im September noch ein paar Gruppenbilder mit den Hunden machen. Hat fast funktioniert 😉

Oktober

Oktober: Was versteckt sich da im Korb?
Oktober 2013: Auf der Fürther Kirchweih haben wir ein neues Körbchen für Chico gefunden. Er hat es sofort angenommen und liegt ständig darin – wenn er nicht gerade rumwuseln muss.

November

November: Bienchen verkleidet als Fini
November 2013: So ein November ist nass, kalt, matschig. Dalmatiner Bienchen liebt Matsch. Hier hat sich versucht, in einer Matschpfütze zu buddeln und sich dabei eine schick braune Schnute geholt. Ich muss an Fini denken – die hat ja eine wirklich braune Nase.

Dezember

Dezember: Chicos Rückblick auf ein schönes Jahr
Dezember 2013: Chico blickt auf ein schönes 2013 zurück. Alle Hunde und Menschen im Haus sind gesund, es geht uns gut. Und dafür sind wir dankbar.

Wuff!

Und sonst so?

Puh, lange her seit dem letzten Post. Gut, dass ich kein Ironblogger bin, sonst wäre schon ne halbe Kiste Bier weg.

Hundetechnisch ist es weitgehend ruhig bei uns. So ruhig es eben mit Hunden sein kann.

Bemerkenswert waren:

Bienchens Zahn

Das einzig nennenswerte: Bienchen hat jetzt einen Zahn weniger. Bei einem Backenzahn hat sich das Zahnfleisch immer weiter zurück gezogen. Wir haben uns das eine Weile angesehen und versucht mit regelmäßigem Spülen gegenzuwirken. Aber das hat alles nix gebracht. Der Zahn musste raus.

Das Ziehen hat ohne Probleme geklappt. Bei der Gelegenheit hat die Tierärztin auch gleich noch den Zahnstein entfernt. Der Backenzahn sollte Bienchen nun auch nicht allzusehr fehlen. Am Tag nach der OP war sie auch schon wieder munter. Und die Entzündung ist auch weg.

Bienchen hat einen Backenzahn weniger. Dafür ist auch die Entzündung weg.
Bienchen hat einen Backenzahn weniger. Dafür ist auch die Entzündung weg.

Chicos Korb

Chico ist vollkommen vernarrt in seinen Korb. Egal, wo der Korb steht, Chico liegt meistens drin. Das ist prima, denn mit so einem Korb kann man den Kleinen auch bequem die Treppen hochtragen. Denn Wendeltreppen liegen Chico nach wie vor nicht.

Dass er viel im Korb ist, heißt noch lange nicht, dass Chico faul geworden ist. Draußen rennt er immer noch wie ein Wilder durch die Gegend.

Chico hat seinen Korb voll akzeptiert. Wo der Korb ist, ist auch Chico.
Chico hat seinen Korb voll akzeptiert. Wo der Korb ist, ist auch Chico.

Finis Verhalten

Auch von Fini gibt es nicht viel Neues. Beim Joggen wird sie immer besser – es klappt jetzt schon zuverlässig, dass sie bei einer Joggingrunde an anderen Hunden vorbeiläuft, ohne Terz zu machen.

Fini auf grüner Wiese. Gegenüber anderen Hunden ist sie deutlich souveräner geworden.
Fini auf grüner Wiese. Gegenüber anderen Hunden ist sie deutlich souveräner geworden.

Und jetzt geht’s in die Weihnachtsruhe. Wir alle wünschen Euch eine schöne, ruhige Zeit 🙂