Zehn Jahre Bienchen

Anfang Dezember 2005 bekamen wir eine Obstkiste. Darin saß ein süßer kleiner Dalmatiner. Ein Mädchen. „Columbina“ hieß sie – bald nur noch „Bienchen“.

Bienchen stammt von der Insel Kreta. Dort war sie vor einem Tierheim abgelegt worden. Warum? Weil sie taub ist. Und taube Dalmatiner verkaufen sich nicht gut. Auch nicht auf Kreta.

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Und sonst so?

Puh, lange her seit dem letzten Post. Gut, dass ich kein Ironblogger bin, sonst wäre schon ne halbe Kiste Bier weg.

Hundetechnisch ist es weitgehend ruhig bei uns. So ruhig es eben mit Hunden sein kann.

Bemerkenswert waren:

Bienchens Zahn

Das einzig nennenswerte: Bienchen hat jetzt einen Zahn weniger. Bei einem Backenzahn hat sich das Zahnfleisch immer weiter zurück gezogen. Wir haben uns das eine Weile angesehen und versucht mit regelmäßigem Spülen gegenzuwirken. Aber das hat alles nix gebracht. Der Zahn musste raus.

Das Ziehen hat ohne Probleme geklappt. Bei der Gelegenheit hat die Tierärztin auch gleich noch den Zahnstein entfernt. Der Backenzahn sollte Bienchen nun auch nicht allzusehr fehlen. Am Tag nach der OP war sie auch schon wieder munter. Und die Entzündung ist auch weg.

Bienchen hat einen Backenzahn weniger. Dafür ist auch die Entzündung weg.
Bienchen hat einen Backenzahn weniger. Dafür ist auch die Entzündung weg.

Chicos Korb

Chico ist vollkommen vernarrt in seinen Korb. Egal, wo der Korb steht, Chico liegt meistens drin. Das ist prima, denn mit so einem Korb kann man den Kleinen auch bequem die Treppen hochtragen. Denn Wendeltreppen liegen Chico nach wie vor nicht.

Dass er viel im Korb ist, heißt noch lange nicht, dass Chico faul geworden ist. Draußen rennt er immer noch wie ein Wilder durch die Gegend.

Chico hat seinen Korb voll akzeptiert. Wo der Korb ist, ist auch Chico.
Chico hat seinen Korb voll akzeptiert. Wo der Korb ist, ist auch Chico.

Finis Verhalten

Auch von Fini gibt es nicht viel Neues. Beim Joggen wird sie immer besser – es klappt jetzt schon zuverlässig, dass sie bei einer Joggingrunde an anderen Hunden vorbeiläuft, ohne Terz zu machen.

Fini auf grüner Wiese. Gegenüber anderen Hunden ist sie deutlich souveräner geworden.
Fini auf grüner Wiese. Gegenüber anderen Hunden ist sie deutlich souveräner geworden.

Und jetzt geht’s in die Weihnachtsruhe. Wir alle wünschen Euch eine schöne, ruhige Zeit 🙂

Der Herbst kommt, die Heizung fällt aus

Pünktlich zu Beginn der kalten Saison ist unsere Gasheizung ausgefallen. Von einem Tag auf den anderen gab es weder Warmwasser noch Heizung. Es wurde kalt in der Wohnung, draußen regnete es und irgendwie war alles klamm. Handtücher wurden nicht mehr trocken, die Kleidung war kalt. Brrr.

Und weil das Leben ironisch ist, ist die Heizung natürlich vor einem langen Wochenende ausgefallen. Die ersten drei Tage war also schon mal gar nichts zu machen.

Wir haben uns so gut wie möglich darauf eingerichtet. Draußen war es zum Glück noch nicht frostig und so konnten wir in der Wohnung rund 16 bis 18 Grad halten. Vor dem Duschen bin ich immer eine Runde mit den Hunden joggen gewesen. Also erst Aufwärmen, dann kalt duschen. Eiskalt. Aber danach war es warm, zumindest für ein Weilchen.

Gegen die ärgste Kälte hat ein Heizlüfter geholfen. Der musste allerdings rund 100 Quadratmeter versorgen und war damit ziemlich überfordert. Das ist der Nachteil eines großen Wohn-Ess-Küchen-Eingangs-Zimmers.

Die Hunde haben sich in der Zeit gerne unter Decken verzogen. Auf dem Sofa war das auch sehr praktisch. Hinlegen, Decke drüber, einen bis zwei Hunde darunter und es wurde erträglich warm.

Erst nach einer Woche hatte unser Heizungsmonteur den Fehler gefunden: Eine defekte Platine hat die Heizung blockiert. Jetzt ist die Bude wieder mollig warm.