Zehn Jahre Bienchen

Anfang Dezember 2005 bekamen wir eine Obstkiste. Darin saß ein süßer kleiner Dalmatiner. Ein Mädchen. „Columbina“ hieß sie – bald nur noch „Bienchen“.

Bienchen stammt von der Insel Kreta. Dort war sie vor einem Tierheim abgelegt worden. Warum? Weil sie taub ist. Und taube Dalmatiner verkaufen sich nicht gut. Auch nicht auf Kreta.

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Es wird kalt draußen…

Nicht mehr lange, dann werden draußen wieder die Schneeflocken fallen und die Temperaturen zum frieren in den Keller gehen.

Dalmatinerin Bienchen ist darauf schon vorbereitet. Sie liebt es, sich unter Decken einzurollen und zu schlafen. Oft bleibt sie komplett unter der Decke eingebuddelt, besonders dann, wenn Franziska oder ich mit auf dem Sofa sitzen.

Sobald kein Mensch auf dem Sofa dabei ist, steckt sie ihren Kopf aus der Decke. So bekommt sie ein wenig mit, was um sie herum los ist. Denn hören kann sie nichts. Bienchen ist von Geburt an taub.

Eine Decke? Nein, es sind zwei. Auf einer liegt Bienchen, die andere deckt sie zu.
Eine Decke? Nein, es sind zwei. Auf einer liegt Bienchen, die andere deckt sie zu.